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Belichtungsmesser u. Colormeter
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| Kenko KFM-1100 |
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€ 447,-
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Das Basisgerät der neuen Kenko-Serie bietet
bereits alle wichtigen Funktionen zur Licht- und Objektmessung (mit 40° Messwinkel)
von Dauerlicht, Blitz und deren Kombination für Foto- und für Filmaufnahmen
(dafür mit Wählbarkeit der Bildfrequenz anstelle der Verschlusszeit).
Der Messkopf mit Siliciumzelle und abnehmbarer großer Diffusorkalotte ist
schwenkbar, um bei jeder Messrichtung das große Display mit Digitalanzeige
und Quasi-Analogskala bequem im Blick haben zu können. Ein Spotmessvorsatz
mit 5° Messwinkel ist in Vorbereitung. Die Film- bzw. Sensorempfindlichkeit
ist im Bereich von ISO 3 bis ISO 8000 und die Verschlusszeit zwischen 30 min
und 1/8000 s passend zum Kameraverschluss wahlweise ganz-, halb- oder drittelstufig
bzw. für Filmaufnahmen die Bildfrequenz zwischen 8 B/s und 128 B/s wählbar.
Das Messergebnis wird digital wahlweise als Blendenzahl zwischen 1 und 128
+ 9 Zehntelstufen oder als EV-Wert („Belichtungswert“, oft fälschlich als
„Lichtwert“ bezeichnet) innerhalb des Messbereichs von -2 und 19,9 EV (bezogen
auf ISO 100) jeweils auf Zehntelstufen genau angegeben. Zusätzlich wird auch
bei digitaler Anzeige des EV-Werts der Blendenwert durch einen Indexstrich
über einer Analogskala in halben Blendenstufen angezeigt. Bis zu zwei Messwerte
sind zur Mittelwertbildung oder zur Anzeige von Helligkeitsdifferenzen in
EV-Stufen speicherbar.
Bei Blitzmessung wird gemäß der eingegebenen Verschlusszeit (1 s bis 1/1000
s) das wirksame Dauerlicht mitgemessen und der Blitzanteil relativ zur Gesamtbelichtung
aus Blitz und Dauerlicht anschaulich als Sektorenzahl einer Kreisscheibe angezeigt.
Wird die Zeit nach der Messung geändert, simuliert das Gerät die veränderten
Blitz-Dauerlicht-Verhältnisses zur Bestimmung der optimalen Verschlusszeit
für die gewünschte Ausleuchtung. Blitzmessungen sind wahlweise mit Blitzauslösung
durch die Messtaste über ein Synchronkabel oder mit automatischer Auslösung
des Messvorgangs bei externer Blitzauslösung am Blitzgerät oder von der Kamera
bzw. vom Objektivverschluss aus möglich. |
Technische Daten:
- Messarten: Licht- und 40°-Objektmessung
- Messzelle: Silicium-Fotozelle
- Messkopf-Schwenkbereich: 270°
- Lichtmessung: mit Diffusorkalotte
- Objektmessung: ohne Diffusorkalotte
- messbare Lichtarten: Dauerlicht, Blitzlicht
- Messblitzsynchronisation: ohne oder mit Synchronkabel
- Empfindlichkeitsbereich: ISO 3 … ISO 8000
- Verschlusszeiten Dauerlicht: 30 min … 1/8000 s
- Verschlusszeiten Blitzlicht: 1 s … 1/500 s
- Verschlusszeitenintervalle: 1/1, 1/2 oder 1/3 EV-Stufen
- Bildfrequenzen: 8 B/s … 128 B/s in 10 Stufen
- Messbereich Lichtmessung: -2 EV … 19,9 EV (bei ISO 100)
- Messbereich Objektmessung: +2 EV … 19,9 EV (bei ISO 100)
- Anzeigebereich: -17 EV … 40,8 EV (je nach ISO)
- Anzeigegenauigkeit: ±0,1 EV
- speicherbare Messwerte: 2 Werte für Mittelwert
- Blendenbereich Lichtmessg.: 1 … 128 + 9/10
- Blendenbereich Objektmessg.: 1 … 90 + 9/10
- Helligkeitsdifferenzmessung: -10 EV … +10 EV
- Blitzanteil an Gesamtlicht: 0% … 100% in 25%-Stufen
- Belichtungsspielraumanzeige: –
- Stromversorgung: 1 Mignonzelle (LR06 / AA)
- Batteriebetriebsdauer: ca. 50 h Dauerlichtmesszeit
- Größe ohne Öse u. Diffusor: 146 x 70 x 27 mm (L x B x H)
- Gewicht: 132 g (ohne Batterie)
- mitgeliefertes Zubehör: Umhängegurt, Tasche
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| 5° Spotmessaufsatz |
KFM-100 |
€ 137,-
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| Kenko KFM-2100 |
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€ 587,-
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Dieses etwas größere Gerät, an dem auf den ersten Blick das
vertikale Display und der optische Spotmess-Peilsucher auffallen, bietet
über die Eigenschaften des KFM-1100 hinaus noch einiges mehr. An erster
Stelle ist die 1°-Spotmessung zu nennen, die Objektmessungen sowohl bei
Dauer- als auch bei Blitzlicht ab 1,30 m Abstand an kleinen Flächen ermöglicht,
sei es, dass dafür Details gewählt werden, die den idealen Reflexionsgrad
von ca. 18 % (wie eine Standard-Graukarte) aufweisen, sei es, dass Schatten-
und Lichterpartien zur Mittelwertbildung oder zur Bestimmung des Kontrastumfangs
herangezogen werden.
Der parallaxenfreie Peilsucher zeigt ein 17° breites und
12° hohes rechteckiges Bild, in dessen Mitte ein kleiner Kreis das Messfeld
von 1° angibt. Unter dem Sucherbild sieht man, ohne das Auge vom Sucher
zu nehmen, ein zusätzliches Display, das den Messwert genauso wie das große
externe Display je nach Vorwahl entweder als Blendenzahl oder als EV-Wert
auf Zehntelstufen genau darstellt. Zusätzlich zeigt dieses Display gegebenenfalls
auch die Symbole für Helligkeitsdifferenzmessung oder Prüfung auf Einhaltung
des vorgewählten Belichtungsspielraums. Für diese Prüfung ist der Belichtungsspielraum
des benutzen Filmmaterials oder Sensors nach Minus und Plus auf Drittel-EV-Stufen
genau einstellbar. Auch dieses Gerät bietet einen Empfindlichkeitsbereich
von ISO 3 bis 8000, einen Blendenbereich von 1 bis 128 + 9 Zehntelstufen
und einen Bildfrequenzbereich von 8 B/s bis 128 B/s. Der Verschlusszeitbereich
ist bei Dauerlichtmessung 30 min bis 1/16000 s und bei Blitzmessung 30 min
bis 1/1000 s.
Stromversorgung: 1 Mignonzelle (LR06 / AA)
Batteriebetriebsdauer: ca. 30 h Dauerlichtmesszeit
Größe: 175 x 66 x 31 mm (L x B x H)
Gewicht: 170 g (ohne Batterie)
mitgeliefertes Zubehör: Umhängegurt, Tasche
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| Kenko KCM-3100 |
ColorMeter |
€ 947,-
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Damit eine analoge oder digitale Foto- oder
Filmaufnahme nicht nur korrekt belichtet wird, sondern auch bei unterschiedlicher
Beleuchtung naturgetreue Farben zeigt, ist die Kenntnis der Farbtemperatur
und eventueller Abweichungen in der Rot-Grün-Balance (z. B. Grünstich bei
Leuchtstoffröhrenlicht!) zur Korrekturfilterung bzw. zum Weißabgleich nötig.
Das Auge passt sich nämlich der Umgebungsbeleuchtung an, weil es über neuronale
Prozesse sowohl in der Netzhaut als auch im Gehirn Farbstiche ausgleichen
kann; aber gerade darum erkennt der Fotograf oder Filmer den Farbstich nicht
bereits bei der Aufnahme oder unterschätzt ihn weit und ist deshalb auf ein
präzises Messinstrument angewiesen.
Der Kenko KCM-3100 misst mit drei Siliciumzellen
unter der flachen Diffusorscheibe des drehbaren Messkopfs Rot, Grün und Blau.
Er kann daher sowohl durch Rot-Blau-Vergleich die Farbtemperatur und daraus
die nötigen LB-Filterwerte (Light Balancing) der korrigierenden blauen oder
bernsteinfarbenen Konversionsfilter als auch durch Rot-Grün-Vergleich bei
einem eventuellen Farbstich die CC-Werte (Color Compensating) der dann zur
Korrektur nötigen Magenta-oder Grünfilter anzeigen. Beide Ergebnisse erscheinen
gleichzeitig wahlweise als Mired- und CC-Dichtewert oder als Kodak-Wratten-Filternummer
und CC-Dichtewerte im Display. Alternativ kann stattdessen die Farbtemperatur
in Kelvin angezeigt werden. Zusätzlich geben zwei Tabellen auf der Geräterückseite
an, welchem Miredwert die einzelnen Wratten-Filternummern entsprechen und
welche Belichtungskorrektur wegen des Lichtverlustes durch die aufgeführten
LB-Konversions- und CC-Farbkorrekturfilter nötig wird.
Wie die beiden Belichtungsmesser eignet sich
der Farbtemperaturmesser nicht nur für Dauerlicht, sondern auch für Blitzlicht,
wobei hier genauso entweder der Blitz zur Messung per Messtaste über ein Synchronkabel
oder bei anderweitiger Blitzauslösung der Messvorgang kabellos ausgelöst werden
kann. Um den Dauerlichtanteil bei Mischlicht korrekt berücksichtigen zu können,
ist die Messzeit entsprechend der Verschlusszeit im Bereich zwischen 1 s und
1/500 s einstellbar.
Soll ausschließlich die Farbqualität des Blitzlichts
gemessen werden, kann alternativ zur Verschlusszeit „F“ (Flash) für reine
Blitzmessung eingestellt werden.
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